da Vinci Surgery
 

Glossar der Fachbegriffe

Fachbegriff Definition
3-D-Sehen (dreidimensionales Sehen) Stereo- oder Binokularsehen aufgrund von zwei optischen Kanälen, wie mit zwei Augen. Beim dreidimensionalen Sehen werden die separaten Bilder, die jedes einzelne Auge sieht, in ein Gesamtbild integriert, wodurch eine Wahrnehmung der Tiefe und ein Einschätzen der Distanz ermöglicht werden.
Ablative Therapie Behandlung, bei der ein Organ entfernt oder die Funktion eines Organs zerstört wird, wie beispielsweise bei der operativen Entfernung der Eierstöcke
Achalasie Unfähigkeit des Schließmuskels der Speiseröhre (ösophagussphinkter) ausreichend zu entspannen, d. h. zu öffnen, was zu erschwertem Schlucken führt. Dies kann mit einer Myotomie nach Heller mit dem da Vinci-System behandelt werden.
Nebenniere Teil des endokrinen (hormonellen) Systems; die Nebenniere ist der jeweiligen Niere wie eine Kappe aufgesetzt.
Adrenalektomie Eine Adrenalektomie bezeichnet die operative Entfernung einer oder beider Nebennieren. Bei einer Reihe von Erkrankungen, die die Nebennieren betreffen, kann eine Entfernung angezeigt sein, z. B. bei einem Hypoadrenalismus, beim Cushing-Syndrom, bei einer kongenitalen adrenalen Hyperplasie oder beim Conn-Syndrom. Bösartige oder gutartige Tumoren der Nebenniere sind die häufigsten Erkrankungen, die eine Adrenalektomie erfordern. Einige Tumoren der Nebenniere sondern Hormone ab. Werden diese Tumoren nicht behandelt, können sie zu einem starken hormonellen Ungleichgewicht führen.
Drehgelenk Ein bewegliches, rotationsfähiges Gelenk, analog zu einem Handgelenk oder den patentierten EndoWrist®-Instrumenten des da Vinci-Systems.
Atriumseptumdefekt (ASD) Ein von Geburt an bestehendes Loch oder ähnlicher Fehler in der Herzscheidewand zwischen den Vorhöfen.
Bariatrie Der Zweig der Medizin, der sich mit Ursachen, Prävention und Behandlung von Adipositas befasst.
Benigne Bezeichnet ein abnormes Zellwachstum, das nicht kanzerös ist, d. h. nicht gesundheitsschädlich, nicht wiederkehrend oder fortschreitend (besonders verwendet in Bezug auf einen Tumor).
Biopsie Ein Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe entnommen und dann unter dem Mikroskop untersucht wird. Unter Zuhilfenahme von transrektalem Ultraschall (TRUS) als Orientierung führt der Arzt eine dünne Nadel durch die Wand des Rektums in verschiedene Stellen der Prostatadrüse ein. Mit der Nadel wird dann ein zylinderförmiges Gewebestück entnommen, das normalerweise 1,3 cm lang und 0,16 cm breit ist. Diese Gewebeprobe wird dann ins Labor geschickt, wo sie auf Krebs untersucht wird.
Blasenkrebs Krebs der Harnblase, dem Organ, in dem Urin bis zur Ausscheidung aus dem Körper zwischengelagert wird.
BMI Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Zahl, die sich aus Angaben zu Größe und Gewicht ableitet und als allgemeine Angabe dafür dient, ob das Körpergewicht in einem gesunden Bereich liegt. Der BMI errechnet sich durch das Körpergewicht (kg) dividiert durch die Körpergröße zum Quadrat (cm²).
Krebsgradeinteilung Wenn Ihre Biopsie ergibt, dass Sie Prostatakrebs haben, weist der Pathologe jeder Gewebeprobe einen Grad zu, aus dem hervorgeht, wie lange die Zellen sich bereits von einem normalen zu einem abnormen Erscheinungsbild entwickelt haben.
Krebsstadieneinteilung Das Verfahren zur Feststellung, ob sich Krebs in der Prostata oder anderen Teilen des Körpers ausgedehnt hat.
Kardial Bezieht sich auf das Herz
Kardiothorakale Erkrankungen Erkrankungen, die das Herz und die umgebenden Strukturen im Brustkorb bzw. Rippenbereich (Thorax) betreffen.
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) Eine bösartige Erkrankung des Gebärmutterhalses. Weltweit der zweithäufigste Krebs bei Frauen. Diese kann mit vaginalen Blutungen einhergehen, doch möglicherweise treten auch gar keine Symptome auf, bis sich der Krebs in den fortgeschrittenen Stadien befindet, weshalb Gebärmutterhalskrebs im Mittelpunkt gründlicher Vorsorgeuntersuchungen mithilfe des Pap-Abstrichs steht.
Zervix Bezeichnet den Gebärmutterhals, der den Uterus (d. h. die Gebärmutter) mit der Vagina verbindet.
Chemotherapie Die Chemotherapie, bei der schnellwachsende Zellen abgetötet werden, hat sich bei der Bekämpfung der langsam wachsenden Prostatakrebszellen nicht als besonders wirksam erwiesen. Derzeit werden verschiedene vielversprechende neuen Medikamente gegen Krebs geprüft, die Männern mit Prostatakrebs in Stadium III begleitend zur chirurgischen Behandlung oder Strahlentherapie verabreicht werden. Chemotherapie wird auch versuchsweise in Verbindung mit der Hormontherapie bei Männern eingesetzt, deren fortgeschrittener Krebs nicht mehr auf eine Hormontherapie allein anspricht.
Cholezystektomie Die operative Entfernung der Gallenblase. Dieser Eingriff wird in der Regel mittels Standardlaparoskopie durchgeführt.
Kolektomie Operative Entfernung des gesamten Darms oder eines Teils davon zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, z. B. bei Krebs, Divertikulitis (Entzündung einer Schleimhautausstülpung im Gastrointestinaltrakt), entzündlichen Darmerkrankungen, Volvulus (Verschluss des Darms infolge einer abnormen Verdrehung) und Fisteln (abnormer Durchgang oder abnorme Verbindung im Gastrointestinaltrakt).
Konformale Strahlentherapie Eine dreidimensionale konformale Strahlentherapie (3D-CRT) bedient sich ausgereifter Computersoftware zur Anpassung oder Ausmodellierung der Strahlenverteilung in Bezug auf die dreidimensionale Form einer krankhaft veränderten Prostata, ohne dabei das angrenzende Normalgewebe zu schädigen.
Konservative Behandlung Auch kontrolliertes Zuwarten, aktive überwachung oder Beobachtung genannt; basiert auf der Voraussetzung, dass sich in einigen Fällen der lokalisierte Prostatakrebs so langsam entwickelt, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Patienten, insbesondere ältere Patienten, dadurch zu Lebzeiten gesundheitliche Probleme bekommen. Männer, die eine konservative Behandlung bevorzugen, werden regelmäßig ärztlich untersucht und müssen jedes neu auftretende Symptom unverzüglich dem Arzt melden.
Koronare Herzkrankheit Die Wände der Arterien sind mit Ablagerungen aus Fett, Cholesterol usw. verstopft, auch koronare Herzerkrankung genannt.
Koronararterienbypass Auch bekannt als Revaskularisation oder Aorto-Coronarer-Venen-Bypass (ACVG oder CABG); bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem der Blutfluss zum Herzen wiederhergestellt wird, indem eine Blockade in einer Koronararterie umgangen wird. Der Koronarterienbypass leitet das Blut um die Blockade herum und stellt somit einen alternativen Weg für das Blut bereit, sodass dieses den Herzmuskel wieder erreichen kann.
Kryochirurgie Ein Verfahren, bei dem flüssiger Stickstoff verwendet wird, um Prostatakrebszellen gefrieren zu lassen und somit abzutöten. Während der Kryochirurgie schützt ein durch den Penis eingeführter wärmender Katheter die Harnröhre, sodass Inkontinenz selten ein Problem ist. Allerdings gefriert in der Regel das darüber liegende Nervenbündel, sodass die meisten Männer impotent werden. Dieses Verfahren dauert etwa 2 Stunden und muss unter Anästhesie (entweder Vollanästhesie oder Rückenmarks­anäs­thesie) erfolgen, wobei der Patient 1 bis 2 Tage im Krankenhaus bleiben muss.
Zystektomie Operativer Eingriff zur Entfernung der Blase, häufig um Blasenkrebs zu behandeln. Primäres Ziel der Zystektomie ist die Krebsbehandlung. Sekundäres Ziel ist die frühzeitige Wiederherstellung der Darmfunktion.
Digitale Rektaluntersuchung (DRU) Bei dieser Untersuchung tastet der Arzt mit dem behandschuhten Finger und unter Zuhilfenahme von Gleitmittel das Rektum des Patienten nach Auffälligkeiten ab, die auf Prostatakrebs hindeuten könnten. Die Prostatadrüse befindet sich genau vor dem Rektum (Mastdarm) und die meisten Krebsarten beginnen im rückwärtigen Teil der Drüse, die bei einer Rektaluntersuchung getastet werden kann. Obwohl eine DRU zur Feststellung von Prostatakrebs weniger effektiv als die PSA-Blutuntersuchung ist, lassen sich damit mitunter auch Krebsfälle bei Männern diagnostizieren, deren PSA-Spiegel normal sind.
Endometriumkrebs (Gebärmutterschleimhautkrebs) Kanzeröses Wachstum des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut), das hauptsächlich nach der Menopause auftritt und mit vaginalen Blutungen einhergeht. Eine Hysterektomie (operative Entfernung der Gebärmutter) erfolgt in der Regel zur Behandlung dieser Erkrankung.
Endometriose Ein gutartiges (nicht kanzeröses) Wachstum der Gebärmutterschleimhaut außerhalb des Uterus. Die nicht chirurgische Behandlung besteht zumeist in einer Hormontherapie. Kommt es dadurch nicht zu einer Linderung der Symptome, gelten ein operativer Eingriff mit Laserbehandlung und eine Hysterektomie als zuverlässigere Behandlung.
Endometriose Gebärmutterschleimhaut
Endoskop Eine kleine röhrenförmige Linse, die in der Regel mit einem Bildschirm verbunden ist, mit Videokamera zur Darstellung des Körperinneren.
ösophagus Die Speiseröhre bzw. der Kanal, über den Nahrung vom Hals zum Magen transportiert wird.
Leiomyom Ein häufiger gutartiger (nicht kanzeröser) Tumor, der sich in der Gebärmutterwand bildet. Auch Myom genannt. Behandelt werden sie mit einer Gebärmutterleiomyom-Embolisation, bei der die Leiomyome geschrumpft werden, einer Hysterektomie, der häufigsten operativen Behandlung, und einer Myomektomie.
Gallensteine Jedes Jahr lassen sich mehr als 500.000 Amerikaner Gallensteine operativ entfernen, um diesbezügliche Beschwerden zu behandeln. Gallensteine sind kristalline Objekte, die sich aus Bestandteilen der Galle bilden, meistens aus Cholesterol.
Magenbypass Ein Eingriff zur Gewichtsreduzierung, der von Bariatrie- oder allgemeinmedizinischen Chirurgen vorgenommen wird, bei dem der Magen so geklammert, genäht oder mittels anderer chirurgischer Techniken verkleinert wird, dass eine sehr kleine Magentasche entsteht, wodurch die bei einer Mahlzeit konsumierbare Menge an Nahrungsmitteln stark begrenzt wird. Der Rest des Magens wird umgangen und kann keine Nahrung mehr aufnehmen.
Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) Weitestgehend bekannt als sauerer Rückfluss, Magenrückfluss oder chronisches Sodbrennen; GERD wird durch das Eindringen von Verdauungssäften in die Speiseröhre verursacht.
Heller-Myotomie Operative Behandlung einer Achalasie (Unfähigkeit des ösophagusspinkters zu entspannen) durch Längsspaltung des untersten Teils des ösophagusmuskels bis in die feine Submukosa (innerste Schicht).
Hormontherapie Bei einer Hormontherapie wird der Prostatakrebs durch eine Unterbrechung der Versorgung mit männlichen Hormonen (Androgene), wie Testosteron, bekämpft, die das Wachstum von Prostatakrebs fördern. Eine Hormonkontrolle kann durch operative Entfernung der Hoden (die Hauptquelle der Testosteronbildung) oder medikamentös erreicht werden.
Indikation Ein Grund zur Verschreibung eines Medikaments oder zur Durchführung eines Verfahrens; „das Vorliegen einer bakteriellen Infektion wäre eine Indikation für die Anwendung von Antibiotika“
Niere Das Organ, das Abfallprodukte aus dem Blut entfernt und zur Bildung der roten Blutkörperchen und zur Blutdruckregulierung beiträgt.
Laparoskopie Eine Form der Chirurgie, bei der eine chirurgische Kamera (Laparoskop oder Endoskop) zur Untersuchung der Bauchhöhle über einen oder mehrere kleine Schnitte in diese eingeführt wird. Der Chirurg sieht den betreffenden Bereich auf einem 2-D-Standardbildschirm.
Laparotomie Offener Eingriff im Bauchraum unter Setzung eines großen Schnitts.
Lymphknoten 5 bis 10 mm große, unregelmäßige Strukturen, die sich entlang der Gefäße des Lymphsystems verteilen. Diese Knoten fungieren als Filter und sammeln Bakterien oder Krebszellen, die durch den Körper wandern.
Maligne Gekennzeichnet durch progressives (fortschreitendes) und unkontrolliertes Zellwachstum (besonders eines Tumors); kanzerös
Menorrhagie Anormal schwere oder ausgedehnte Menstruationsblutung, die häufig nicht konservativ behandelt werden kann, wie z. B. mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), oralen Kontrazeptiva (OK) und intrauterinen Vorrichtungen (IUD), endometrialer Ablation, einer minimalinvasiven Möglichkeit, die jedoch nur Frauen angeboten wird, bei denen die Familienplanung abgeschlossen ist.1 Können diese Behandlungsmöglichkeiten die übermäßig starke Menstruationsblutung nicht stoppen, gilt eine Hysterektomie als zuverlässige Behandlung.
Minimalinvasive Chirurgie Die minimalinvasive Chirurgie (auch bekannt als Schlüssel- oder Knopflochchirurgie, MIC, laparoskopische oder endoskopische Chirurgie) dient der Prävention der meisten physisch und emotional traumatischen Elemente der konventionellen offenen Chirurgie, z. B. Schmerzen und eine längere Genesungszeit. Fortschritte in der MIC ermöglichen dem Chirurgen einen Zugang zum betroffenem Gewebe und Organ über sehr kleine Schnitte.
Mitralklappe Die Einlassklappe zwischen dem linken Atrium des Herzen (obere Kammer) und dem linken Ventrikel (untere Kammer). Die Mitralklappe trägt dazu bei, dass das Blut innerhalb des Herzens in die gleiche Richtung fließt, indem sie sich schließt, sobald der Ventrikel kontrahiert (d. h. sich zusammenzieht), damit kein Blut in das Atrium zurückfließt.
Mitralklappenvorfall Wenn die Segel (oder Blätter) oder die Sehnenfäden (Chordae) dieser Klappe fehlgebildet oder geschädigt sind, können sie nicht richtig schließen. Diese Anomalie nennt man Vorfall oder Prolaps.
Mitralklappeninsuffizienz Erkrankung, bei der das Blut im Herzen in die falsche Richtung fließt, nämlich die Mitralklappe passiert und dann zurück ins linke Atrium fließt.
Mitralklappenoperation Ein Eingriff am Herzen zur Behandlung einer Stenose (Verengung) oder Insuffizienz (Undichtigkeit) der Mitralklappe.
Nephrektomie Operation zur Entfernung der Niere und Harnleiter
Nissen-Fundoplicatio Operative Behandlung von saurem Rückfluss bzw. GERD. Die da Vinci-Nissen-Fundoplicatio garantiert dem Chirurgen eine hervorragende Darstellung der ösophagogastrischen Anatomie bei einer für schwieriges Nähen erforderlichen verbesserten Bewegungsfreiheit und erhöhten Präzision.
Adipositas Ein Body-Mass-Index (BMI) über 40 oder ein BMI von 35 mit zwei oder mehr damit im Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Problemen, die das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöhen.
Offene Chirurgie Jeder chirurgische Eingriff, der mithilfe eines großen Schnitts als Zugang zu einem betroffenem Gewebe oder Organ erfolgt.
Zugang Ein winziger (1 bis 2 cm langer) Schnitt, in den eine Kanüle (hohles, starres Röhrchen) als Leitung für ein Endoskop oder minimalinvasive chirurgische Instrumente, z. Β. EndoWrist®-Instrumente von da Vinci, eingeführt wird.
Prolaps Senkung der Gebärmutter (Uterus) in Richtung der Vagina oder in die Vagina
Prostata Die Prostata ist eine Drüse im Fortpflanzungssystem des Mannes, die unterhalb der Blase vor dem Rektum liegt. Diese kleine Drüse sondert einen Großteil des Flüssiganteils des Samens ab, der milchigen Substanz, die das Sperma während der Ejakulation durch den Penis transportiert. Die Prostata befindet sich genau unterhalb der Blase, in der sich der Urin ansammelt, und vor dem Rektum. Sie umgibt einen Abschnitt der Harnröhre.
Prostatakrebs Krebs der Prostata, der Drüse im Fortpflanzungssystem des Mannes, die sich genau unterhalb der Blase vor dem Rektum befindet. Prostatakrebs im Frühstadium verursacht normalerweise keine Symptome und wird mithilfe einer PSA-Blutuntersuchung und/oder einer DRU festgestellt. Bei einigen Fällen von fortgeschrittenem Prostatakrebs kann sich der Urinstrahl verlangsamen oder schwächer werden oder die Häufigkeit des Harndrangs kann sich erhöhen.
Prostatektomie Operation zur Entfernung der Prostata zur Behandlung und Prävention des Wiederauftretens von Prostatakrebs. Sekundäres Ziel der Prostatektomie ist die frühzeitige Wiederherstellung der Harnkontinenz. Gegebenenfalls ist das dritte Ziel die frühzeitige Wiedererlangung der Potenz. 
Prostataspezifisches Antigen (PSA) Die Untersuchung einer Blutprobe auf die Menge des PSA spielt eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen Feststellung von Prostatakrebs. Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist eine Substanz, die von der normalen Prostatadrüse produziert wird. Eine kleine Menge findet sich im Blut. Die meisten Männer weisen Werte unter 4 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) Blut auf. Wenn sich Prostatakrebs entwickelt, steigt der PSA-Wert in der Regel über 4.
Pyeloplastie Operation zur Korrektur einer Harnleiterabgangsenge. Ziel der Pyeloplastie ist die Herstellung eines Abflusses von der Niere zur Blase.
Strahlentherapie Bei einer Strahlentherapie bedient man sich hochenergetischer Röntgenstrahlen, die entweder von einem Gerät ausgestrahlt oder von Strahlungsquellen, die in die Prostata implantiert wurden, zur Abtötung der Krebszellen abgegeben werden. Wenn der Prostatakrebs lokalisiert ist, dient die Strahlentherapie als Alternative zu einem operativen Eingriff.
Robotergestützte Chirurgie Chirurgische Eingriffe, die mithilfe von Robotertechnik erfolgen. Bestehende Systeme, wie das da Vinci-System, sind darauf ausgelegt, bessere Bedingungen für Chirurgen zu schaffen, statt selbstständig zu operieren.
Sakrokolpopexie Ein häufiger Eingriff zur Rekonstruktion des Scheidengewölbes bei einem Prolaps und Wiederherstellung der Länge und Form des Vaginalkanals. Ein Scheidengewölbevorfall ist eine Erkrankung, bei der der oberste Teil der Vagina nach unten absinkt. Diese Art eines Prolapses tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Patientinnen auf, die sich zuvor einer Hysterektomie unterzogen haben.2
Splenektomie Operative Entfernung der Milz. Eine Vielzahl von Erkrankungen, darunter Malaria, Leukämie, Morbus Hodgkin und Mononukleose, können eine Vergrößerung der Milz verursachen, der häufigsten Indikation für eine Entfernung.
Sternotomie Der konventionelle Ansatz für eine Operation am offenen Herzen, bei dem das Sternum (Brustbein) gespalten und der Brustkorb geöffnet wird.
Sternum Das Brustbein, das vom Schlüsselbein (Clavicula) zum Schwertfortsatz (Processus xyphoideus) verläuft, dem untersten Punkt in Brustkorbmitte.
Thorakal Bezeichnet den Thorax bzw. die Brusthöhle und die darin liegenden Organe
Thymektomie Operative Entfernung der Thymusdrüse. Der Thymus spielt nachgewiesenermaßen eine Rolle bei der Entwicklung der Autoimmunerkrankung Mayasthenia gravis (MG). Die Entfernung dient dem Abbau der Schwäche, die durch MG verursacht ist, sowie ggf. zur Entfernung eines Thymoms (einem normalerweise gutartigen Tumor des Thymus).
Ureter Einer der beiden Harnleiter, der etwa 30 cm lang ist und den Urin aus der Niere in die Blase leitet
Ureterreimplantation Operation zur Korrektur von Urinrückfluss
Harnleiterabgangsenge (UPJ) Normalerweise angeboren, gekennzeichnet durch eine Blockade im Harntrakt
Urethra Die Urethra oder Harnröhre ist ein Kanal, über den Urin aus der Blase bzw. über den Penis ausgeschieden wird. Während der Ejakulation setzt die Prostata durch kleine Poren in den Wänden der Harnröhre Samen frei.
Uterus Das zentrale, muskuläre Organ des weiblichen Fortpflanzungssystems, das während der Schwangerschaft die befruchtete Eizelle hält und nährt. An dem einen Ende des Uterus, oder der Gebärmutter, befindet sich der Zervix (Gebärmutterhals), der in die Vagina mündet, und das andere Ende ist an beiden Seiten mit den Eileitern verbunden, über die Eizellen zum Ort der Einnistung gelangen.
Vesikoureteraler Reflux Das Ergebnis einer nicht funktionierenden Klappe am übergang zu Harnleiter und Blase, wodurch der Urin zurück in die Harnleiter und/oder Nieren fließt.

Obwohl klinische Studien die Effizienz des da Vinci®-Systems in der minimalinvasiven Chirurgie belegen, können die individuellen Ergebnisse variieren. Eine Operation mit dem da Vinci-Chirurgiesystem ist möglicherweise nicht für jeden angezeigt. Fragen Sie Ihren Arzt stets nach allen Behandlungsmöglichkeiten sowie deren Risiken und Vorteilen.